Mein Tisch muss ab und zu verschoben werden. Das ist laut und bestimmt weder für Tisch, noch für Laminat total gesund..Deswegen hat mein Tisch nun Socken :)
Angeschlagen habe ich 4 Maschen mit Judies Magic Cast On.
Dann in jeder runde zugenommen.(kfb bei jeder masche), (kfb,k), (kfb, k, k) und so weiter
Bei mir war mit 28 Maschen der Tischbeinumfang erreicht.
Ab hier dann nur noch in Runde glatt rechts hoch stricken, dis die gewünschte Höhe erreicht ist. Dabei habe ich überhaupt nicht drauf geachtet, ob sie gleich lang sind. Sie sollten ruhig unterschiedlich sein.
Dann noch stretchig abketten und fertig sind die Tischsöckchen (pssst, ich hab nichtmal die Fäden vernäht, nur reingesteckt)
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11. März 2013
30. Januar 2013
Neues Spielzeug für die Katze
Man nehme:
Ein Ü-Ei.. Schokolade und Spielzeug darf man selbst behalten
In das gelbe Plastikei gibt man eine Perle, Reis, oder was sonst noch lustig klappert
Nun legt man bunte Filzwolle in Schichten kreuz und quer übereinander und schlägt das Klapperei vorsichtig darin ein.
Kurz mit heißem Wasser behandeln und einen Tropfen Spüli drauf und dann das ganze so lange erst vorsichtig Streicheln und dann wie ein Stück Seife rubbeln, bis die Wolle schön verfilzt ist und eine feste Hülle bildet, die eng um den Plastekern liegt.
Anschließend gut ausspühlen, mit etwas essigwasser neutralisieren und gut trocknen lassen.
Das könnte dann so aussehen.
Das rechte ist der deutliche Beweis, dass Herr Katze sein neues Spielzeug lieb gewonnen hat.. die "Maus" wurde direkt zerspielt und geköpft :)
Das hintere ist mittlerweile auch schon angefetzt aber das vorne links lebt noch.
viel Spaß beim ausprobierem
Ein Ü-Ei.. Schokolade und Spielzeug darf man selbst behalten
In das gelbe Plastikei gibt man eine Perle, Reis, oder was sonst noch lustig klappert
Nun legt man bunte Filzwolle in Schichten kreuz und quer übereinander und schlägt das Klapperei vorsichtig darin ein.
Kurz mit heißem Wasser behandeln und einen Tropfen Spüli drauf und dann das ganze so lange erst vorsichtig Streicheln und dann wie ein Stück Seife rubbeln, bis die Wolle schön verfilzt ist und eine feste Hülle bildet, die eng um den Plastekern liegt.
Anschließend gut ausspühlen, mit etwas essigwasser neutralisieren und gut trocknen lassen.
Das könnte dann so aussehen.
Das rechte ist der deutliche Beweis, dass Herr Katze sein neues Spielzeug lieb gewonnen hat.. die "Maus" wurde direkt zerspielt und geköpft :)
Das hintere ist mittlerweile auch schon angefetzt aber das vorne links lebt noch.
viel Spaß beim ausprobierem
5. Dezember 2011
Woll-Wahn
ja ja, ich war sehr fleißig, aber ich kann nicht alles zeigen, was ich gemacht habe. psssst, ihr wisst wieso.
es geht scheinbar nicht nur mir so, dass der woll-wahn kein Ende nimmt. Schaut mal, wie süß :)
Neben dem habe ich nun endlich die erste Spindel aus dem Set zusammengebaut. Ich habe bisher nur Fußspindeln gehabt (solche wo die dicke Scheibe die sich Wirtel nennt, unten am Stäbchen sitzt) und wollte nun einfach mal testweise eine Kopfspindel machen.
Die habe ich dann nicht mit den Fingern angezwirbelt, wie gehabt, sondern am Bein angedreht. Das hat mich umgehaun. Die Spindel bekommt damit so eine wahnsinns Geschwindigkeit, dass ich damit locker doppelt bis 3 oder 4 fach so schnell bin, wie vorher.
Ich musste sie ja unbedingt anspinnen und vor allem auch das selbstgefärbte BFL.
Ich glaube die Wolle wird mal ganz ganz toll. Und ich werde versuchen sie Navajo zu verzwirnen.
Dann habe ich Filzseife entdeckt und wollte das unbedingt mal probieren.
Hat ganz gut geklappt, wie man sieht. (jeweils vor und rückseite., die rechte hat leider ein paar Löcher)
Wieso macht man sowas? Weil es hübsch aussieht, weil es ganz tollen Schaum macht, weil es einen Peelingeffekt gibt, weil man weniger Seife verbraucht und nicht zuletzt: Weil man es kann!
Also die Sache ist denkbar einfach: Ihr nehmt ein einfaches Stück Seife. Ganz egal welche.
Dann zupft ihr aus Filzwolle (auch egal welche, hauptsache kein superwash und von nem Tier) Fasern zurecht und legt daraus eine Fläche. Einmal nebeneinander und dann am besten noch einmal eine Schicht quer, damit sich später alles gut verbinden kann. Dazu braucht ihr wirklich suuuuper wenig Wolle.
Nun die Seife darin einwickeln, anschließend in einen Perlonstrumpf geben (der soll die Wolle an Ort und Stelle halten. es geht aber auch ohne), kurz unter fließendes Wasser halten und dann das Stück Seife rubbeln, bis die Wolle verfilzt ist.
sobald es angefilzt ist, könnt ihr es auch schon aus dem Strumpf nehmen und dann noch so lange weiter machen, bis euch die Festigkeit gefällt.
Dann nur noch trocknen lassen und jemand anderen mit hübscher bunter Filzseife eine Freude machen.
es geht scheinbar nicht nur mir so, dass der woll-wahn kein Ende nimmt. Schaut mal, wie süß :)
Neben dem habe ich nun endlich die erste Spindel aus dem Set zusammengebaut. Ich habe bisher nur Fußspindeln gehabt (solche wo die dicke Scheibe die sich Wirtel nennt, unten am Stäbchen sitzt) und wollte nun einfach mal testweise eine Kopfspindel machen.
Die habe ich dann nicht mit den Fingern angezwirbelt, wie gehabt, sondern am Bein angedreht. Das hat mich umgehaun. Die Spindel bekommt damit so eine wahnsinns Geschwindigkeit, dass ich damit locker doppelt bis 3 oder 4 fach so schnell bin, wie vorher.
Ich musste sie ja unbedingt anspinnen und vor allem auch das selbstgefärbte BFL.
Ich glaube die Wolle wird mal ganz ganz toll. Und ich werde versuchen sie Navajo zu verzwirnen.
Dann habe ich Filzseife entdeckt und wollte das unbedingt mal probieren.
Hat ganz gut geklappt, wie man sieht. (jeweils vor und rückseite., die rechte hat leider ein paar Löcher)
Wieso macht man sowas? Weil es hübsch aussieht, weil es ganz tollen Schaum macht, weil es einen Peelingeffekt gibt, weil man weniger Seife verbraucht und nicht zuletzt: Weil man es kann!
Also die Sache ist denkbar einfach: Ihr nehmt ein einfaches Stück Seife. Ganz egal welche.
Dann zupft ihr aus Filzwolle (auch egal welche, hauptsache kein superwash und von nem Tier) Fasern zurecht und legt daraus eine Fläche. Einmal nebeneinander und dann am besten noch einmal eine Schicht quer, damit sich später alles gut verbinden kann. Dazu braucht ihr wirklich suuuuper wenig Wolle.
Nun die Seife darin einwickeln, anschließend in einen Perlonstrumpf geben (der soll die Wolle an Ort und Stelle halten. es geht aber auch ohne), kurz unter fließendes Wasser halten und dann das Stück Seife rubbeln, bis die Wolle verfilzt ist.
sobald es angefilzt ist, könnt ihr es auch schon aus dem Strumpf nehmen und dann noch so lange weiter machen, bis euch die Festigkeit gefällt.
Dann nur noch trocknen lassen und jemand anderen mit hübscher bunter Filzseife eine Freude machen.
5. September 2011
Anleitung - Socken stricken.
Zunächt einmal grundsätzliches zum Thema.
Die Sockenwolle, die man so im Laden bekommt, ist meist zu 25% aus Synthetik und 75% aus Schurwolle. Schurwolle sagt übrigens auch nur, dass es sich um Tierfell handelt, aber nicht um welches. Es kann im Prinzip alles sein: Angorazieglein, Lama, Heidschnucke. Ja theoretisch sogar rasierte Perserkatze. Man kann auf jeden Fall davon ausgehen, dass es kein allzu teurer Rohstoff ist, denn das würde sicherlich dann auch drauf stehen.
Synthetik ist auch dabei, damit die Wolle nicht zu schnell verfilzt. Grade in Schuhen entsteht ja gerne mal etwas Flüssigkeit (Schweiß) und das Gewebe ist ständiger Bewegung ausgesetzt. Wenn ihr reine Wolle nehmen würdet, die zum filzen neigt, wäre das dann auch sehr sehr schnell der Fall.
Sockenwolle gibt es in 4-fach und in 6-fach. Das bedeutet, dass je 4 oder 6 Einzelfäden verzwirnt sind. Die 4-fache ist sehr dünn und wird meist mit einem Nadelspiel in Stärke 2,5 gestrickt. Die 6-fache mit 3,5.
Für ein Paar Socken braucht ihr je nach Größe 100gr Sockwolle. Ich mag keinen allzu langen Schaft und habe Größe 36. Da reichen dann auch oft sogar 50gramm.
Für den Abschluss wär es super, wenn ihr eine Wollnadel habt und eine dünne Häkelnadel ist auch nie verkehrt, falls man doch mal eine Masche verliert.
Die Sockenwolle, die man so im Laden bekommt, ist meist zu 25% aus Synthetik und 75% aus Schurwolle. Schurwolle sagt übrigens auch nur, dass es sich um Tierfell handelt, aber nicht um welches. Es kann im Prinzip alles sein: Angorazieglein, Lama, Heidschnucke. Ja theoretisch sogar rasierte Perserkatze. Man kann auf jeden Fall davon ausgehen, dass es kein allzu teurer Rohstoff ist, denn das würde sicherlich dann auch drauf stehen.
Synthetik ist auch dabei, damit die Wolle nicht zu schnell verfilzt. Grade in Schuhen entsteht ja gerne mal etwas Flüssigkeit (Schweiß) und das Gewebe ist ständiger Bewegung ausgesetzt. Wenn ihr reine Wolle nehmen würdet, die zum filzen neigt, wäre das dann auch sehr sehr schnell der Fall.
Sockenwolle gibt es in 4-fach und in 6-fach. Das bedeutet, dass je 4 oder 6 Einzelfäden verzwirnt sind. Die 4-fache ist sehr dünn und wird meist mit einem Nadelspiel in Stärke 2,5 gestrickt. Die 6-fache mit 3,5.
Für ein Paar Socken braucht ihr je nach Größe 100gr Sockwolle. Ich mag keinen allzu langen Schaft und habe Größe 36. Da reichen dann auch oft sogar 50gramm.
Für den Abschluss wär es super, wenn ihr eine Wollnadel habt und eine dünne Häkelnadel ist auch nie verkehrt, falls man doch mal eine Masche verliert.
27. März 2011
Tutorial: Tressieren
Vielleicht interessiert es ja den/die ein oder andere/n wie das mit dem Tressen selbst machen funktioniert.
Ich erspare euch einfach mal die Mühe euch sämtliche Infos zusammen zu suchen.
Also, was braucht ihr?
1. Haare - Ob Kunsthaar oder Echthaar, ihr könnt tressieren was ihr wollt. Wer mag kann auch Lametta oder Wolle verwenden, je nachdem was man erreichen möchte..
Bei Echthaar müsst ihr aber darauf achten, dass ihr die Richtung der Haare beibehaltet, sonst gibts böses Gefilze wegen der entgegengesetzten Schuppenschicht. Kunsthaaren ist es egal in welcher Richtung sie liegen.
2. Garn - Es gibt spezielles Tressiergarn. Das ist sehr dünn, dabei reißfest, nicht elastisch und gibt es in natürlichen Haarfarben. Das müsst ihr aber wahrscheinlich im Netz bestellen. Ersatzweise tut es auch Knopflochgarn, was in fast jeder Handarbeitsabteilung erhältlich sein dürfte.
3. Rahmen - Im Friseurhandwerk gibt es spezielle Tressierrahmen. Diese bestehen aus einem Stab mit einem Nupsi für die linke Seite und einem Stab mit 6 Wirbeln für die Rechte Seite. Unten dran befindet sich jeweils eine Metallhalterung mit der man das ganze am Tisch befestigen kann. Mir ist der Rahmen einfach zu teuer und so macht Not erfinderisch. Ihr findet sicherlich auch eine Lösung für euch, falls ihr keinen Rahmen kaufen mögt.
Ok, damit habt ihr schon alles, was ihr braucht und es kann los gehen.
Zunächst muss der Rahmen bespannt werden. Dazu befestigt ihr drei Fäden Garn zusammen auf der linken Seite eurer Konstruktion. Mit einem der drei Fäden macht ihr zwei enge Knoten um die anderen Fäden. (so wie früher bei Freundschaftsbändern). Nun achtet ihr darauf, dass die Fäden nicht ineinander verwoben sind und befestigt sie einzelnd auf der rechten Seite. Wenn möglich versucht Abstand zwischen ihnen zu lassen. Das wird euch später sehr helfen. Die Fäden sollten einigermaßen unter Spannung stehen, damit ihr die Haare um das Garn schlingen könnt und sich das Garn nicht um die Haarsträhne wickelt.
Damit ist die Vorarbeit geleistet und es kann los gehen:
Bereitet euch die zu tressierenden Haare vor und platziert sie in greifbarer Nähe. Wer es mit Echthaar und professionell möchte, sollte auf Kardätschen zurück greifen. In meinem Fall, kann ich aber darauf verzichten.
Für normale Tressen die man für Perücken, zum verdichten von Perücken oder auch als Clip-In Tresse verwenden möchte, nimmt man die "doppelte deutsche Tresse". Gemachts wirds so:
das gekringelte Ende ist die Länge der Strähne. Das Kurze ist die Wurzel. Je nachdem kann man natürlich beide Enden gleich lang halten. Hat man aber Echthaar, oder möchte besonders viel Länge, dann lässt man die rechte Seite nur wenige cm heraus hängen.
Auf den ersten Blick wirkt das ganze sehr kompliziert, aber sobald man fest im Kopf hat, wann man die Strähne auf welche Seite bringen muss, geht alles ganz schnell. Achtet darauf, dass sich die Strähne sauber und glatt um die Fäden legt, zieht sie an und schiebt sie nach links zur Nubsi-Seite.
Damit ihr einen kleinen Eindruck habt, wie das bei mir aussieht, habe ich mich ins Zeug gelegt und euch ein mini-gif-Video gemacht. Etwas schneller als normal.
Wenn ihr es euch, so wie ich, angewöhnt die Tresse nach links zu schieben indem ihr den rechten Zeigefinger zwischen die oberen beiden Fäden legt und schiebt, ist es irgendwann sinnvoll euch ein Pflaster um den Zeigefinger zu wickeln. Irgendwann schneidet es sonst ziemlich ein.
Für Decktressen (englische Tresse), verwendet man folgendes Webmuster.Dabei verwendet man sehr sehr dünne Strähnen
Wenn ihr die gewünschte Länge erreicht habt, macht ihr wieder zwei Knoten mit einem der drei Faden um die beiden anderen. Das ganze ist sehr stabil und sollte halten.
Meine bisherige Erfahrung sagt, dass man nicht endlos Tresse bauen sollte, sondern immer nur so große Stücke wie ihr tatsächlich braucht. Ich bin mir nicht sicher, wie gut das Ganze noch hält, wenn ihr es einfach an einer Stelle zerschneidet.
Viel Spaß beim tressieren :)
Wenn meine Leserinnen die Friseur gelernt haben, da irgendwas zu beanstanden haben oder irgendwelche zusätzlichen Infos haben.. dann schreeeiiiiiiit!
Ich erspare euch einfach mal die Mühe euch sämtliche Infos zusammen zu suchen.
Also, was braucht ihr?
1. Haare - Ob Kunsthaar oder Echthaar, ihr könnt tressieren was ihr wollt. Wer mag kann auch Lametta oder Wolle verwenden, je nachdem was man erreichen möchte..
Bei Echthaar müsst ihr aber darauf achten, dass ihr die Richtung der Haare beibehaltet, sonst gibts böses Gefilze wegen der entgegengesetzten Schuppenschicht. Kunsthaaren ist es egal in welcher Richtung sie liegen.
2. Garn - Es gibt spezielles Tressiergarn. Das ist sehr dünn, dabei reißfest, nicht elastisch und gibt es in natürlichen Haarfarben. Das müsst ihr aber wahrscheinlich im Netz bestellen. Ersatzweise tut es auch Knopflochgarn, was in fast jeder Handarbeitsabteilung erhältlich sein dürfte.
3. Rahmen - Im Friseurhandwerk gibt es spezielle Tressierrahmen. Diese bestehen aus einem Stab mit einem Nupsi für die linke Seite und einem Stab mit 6 Wirbeln für die Rechte Seite. Unten dran befindet sich jeweils eine Metallhalterung mit der man das ganze am Tisch befestigen kann. Mir ist der Rahmen einfach zu teuer und so macht Not erfinderisch. Ihr findet sicherlich auch eine Lösung für euch, falls ihr keinen Rahmen kaufen mögt.
Ok, damit habt ihr schon alles, was ihr braucht und es kann los gehen.
Zunächst muss der Rahmen bespannt werden. Dazu befestigt ihr drei Fäden Garn zusammen auf der linken Seite eurer Konstruktion. Mit einem der drei Fäden macht ihr zwei enge Knoten um die anderen Fäden. (so wie früher bei Freundschaftsbändern). Nun achtet ihr darauf, dass die Fäden nicht ineinander verwoben sind und befestigt sie einzelnd auf der rechten Seite. Wenn möglich versucht Abstand zwischen ihnen zu lassen. Das wird euch später sehr helfen. Die Fäden sollten einigermaßen unter Spannung stehen, damit ihr die Haare um das Garn schlingen könnt und sich das Garn nicht um die Haarsträhne wickelt.
Damit ist die Vorarbeit geleistet und es kann los gehen:
Bereitet euch die zu tressierenden Haare vor und platziert sie in greifbarer Nähe. Wer es mit Echthaar und professionell möchte, sollte auf Kardätschen zurück greifen. In meinem Fall, kann ich aber darauf verzichten.
Für normale Tressen die man für Perücken, zum verdichten von Perücken oder auch als Clip-In Tresse verwenden möchte, nimmt man die "doppelte deutsche Tresse". Gemachts wirds so:
das gekringelte Ende ist die Länge der Strähne. Das Kurze ist die Wurzel. Je nachdem kann man natürlich beide Enden gleich lang halten. Hat man aber Echthaar, oder möchte besonders viel Länge, dann lässt man die rechte Seite nur wenige cm heraus hängen.
Auf den ersten Blick wirkt das ganze sehr kompliziert, aber sobald man fest im Kopf hat, wann man die Strähne auf welche Seite bringen muss, geht alles ganz schnell. Achtet darauf, dass sich die Strähne sauber und glatt um die Fäden legt, zieht sie an und schiebt sie nach links zur Nubsi-Seite.
Damit ihr einen kleinen Eindruck habt, wie das bei mir aussieht, habe ich mich ins Zeug gelegt und euch ein mini-gif-Video gemacht. Etwas schneller als normal.
Wenn ihr es euch, so wie ich, angewöhnt die Tresse nach links zu schieben indem ihr den rechten Zeigefinger zwischen die oberen beiden Fäden legt und schiebt, ist es irgendwann sinnvoll euch ein Pflaster um den Zeigefinger zu wickeln. Irgendwann schneidet es sonst ziemlich ein.
Für Decktressen (englische Tresse), verwendet man folgendes Webmuster.Dabei verwendet man sehr sehr dünne Strähnen
Wenn ihr die gewünschte Länge erreicht habt, macht ihr wieder zwei Knoten mit einem der drei Faden um die beiden anderen. Das ganze ist sehr stabil und sollte halten.
Meine bisherige Erfahrung sagt, dass man nicht endlos Tresse bauen sollte, sondern immer nur so große Stücke wie ihr tatsächlich braucht. Ich bin mir nicht sicher, wie gut das Ganze noch hält, wenn ihr es einfach an einer Stelle zerschneidet.
Viel Spaß beim tressieren :)
Wenn meine Leserinnen die Friseur gelernt haben, da irgendwas zu beanstanden haben oder irgendwelche zusätzlichen Infos haben.. dann schreeeiiiiiiit!
8. Februar 2011
Tutorial: Bead Embroidery / Perlensticken Teil 2
Und hier jetzt der zweite Teil. So wird aus dem bestickten Stück Kunstleder ein tragbares Schmuckstück.
Teil 1 findet ihr hier.
Teil 1 findet ihr hier.
15. Januar 2011
Tutorial: Bead Embroidery / Perlensticken Teil 1
Auf mehrfachen Wunsch versuche ich euch hier mal meine Methode des Bead Embroidery zu erklären. Damit sind diese Blume und der Steampunkflügel entstanden.
Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten, aber ich halte meine Methode für sehr effektiv und würde ich alles erläutern wollen, müsste ich ein Buch schreiben. Wenn ihr Fragen habt, irgendwas nicht versteht oder so.. fragt einfach.
Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten, aber ich halte meine Methode für sehr effektiv und würde ich alles erläutern wollen, müsste ich ein Buch schreiben. Wenn ihr Fragen habt, irgendwas nicht versteht oder so.. fragt einfach.
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